Bleibt es trocken, gießt es in Strömen… bei Ankunft am Musikhaus war jedoch alles im grünen – äh, trockenen – Bereich. Zuerst ein herzliches Hallo an alle, die schon da waren und nach und nach eintrafen, um sich gleich nützlich zu machen: Bollerwagen beladen mit Essen, Getränken, BoomBox, Regenschirmen und Picknick-Decken. In Sachen Essen und Trinken blieb wirklich kein Wunsch offen – man hätte glatt ein kleines Dorf damit versorgen können. Chris hatte sogar einen Campingtisch dabei. Klar, wo sollen wir sonst das ganze Essen aufbauen – auf den Köpfen? Alles fand seinen Platz, noch ein kurzes Schwätzchen, insbesondere mit den mitgebrachten Partnern der Stimmkraftlerinnen. Und jaaaaaa – nein, es ist uns nicht peinlich – wurden die Herren prompt gefragt, ob sie nicht bei uns mitsingen möchten. Dann aber schnell wieder zurückgerudert – vergraulen wollten wir sie schließlich nicht. Noch sind sie freiwillig dabei.

Jetzt aber los! Pünktlich zum Start hat es angefangen zu nieseln. Klar sind wir trotzdem gelaufen. Wir sind doch nicht aus Zucker – und wer das bezweifelt, der kennt uns noch nicht. Wie heißt es so schön: Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Und wir hatten vorgesorgt: Regenjacken, Regencaps, Regenschirme – wir sahen aus wie eine Werbekolonne für einen Outdoorartikelversand. Und jeder kluge Mensch weiß: Wenn man die „Regenversicherung“ dabei hat, bleibt man verschont. Nach ein paar Minuten hatte es auch schon aufgehört, und wir wurden mit Sonnenschein belohnt. Das Universum hatte unsere Vorbereitung zur Kenntnis genommen.

Eine wunderschöne Tour hatten Chris und Jörg für uns ausgesucht, und unterwegs ließen wir uns natürlich nicht nehmen, das ein oder andere Lied zu singen. Dann hieß es plötzlich: STTTTTOOOOOOOPPPPP! Darf ich mit einem Bild nachhelfen? Die Elefantenparade aus dem Dschungelbuch. Was war passiert? Wir hatten eine Reifenpanne – schlimmer noch: An einem unserer Bollerwagen war das Rad abgegangen. Das Rad selbst war nicht die große Hürde; vielmehr galt es, die dazu passende Schraube wiederzufinden. Eine Suchaktion, die – sportlich formuliert – den Charme einer Schatzsuche ohne Schatzkarte hatte. Zum Glück mussten wir nicht weit zurückgehen. Eins, zwei, drei – das Rad war wieder dran, und weiter ging es auf unserer Tour. Pannendienst Stimmkraft: rund um die Uhr für Sie im Einsatz.

Und dann lag sie vor uns: eine schöne, saftig grüne Wiese im Sonnenschein, noch nicht gemäht – der ideale Ort für unser Picknick. Der Menge an Speisen nach zu urteilen, wollten wir eine ganze Kompanie versorgen. Aber was soll ich Euch sagen – so eine Wanderung macht hungrig, ja auch durstig. Und bei schönem Wetter, im Freien, mit so vielen tollen Menschen und lustigen Gesprächen, da vertilgt sich eine solche Menge ganz von allein. Fast wie eingeatmet. War auch gut so – die Bollerwagen waren auf dem Rückweg deutlich leichter. Dafür ist das Eigengewicht der Teilnehmerinnen leicht angestiegen. Was soll’s – wir sind nicht unterzukriegen!

Und so kamen wir glücklich und trockenen Hauptes wieder am Musikhaus an, um den Nachmittag in geselliger Runde mit Gesang und Michaels Begleitung auf der Gitarre ausklingen zu lassen. Wer noch ein paar „lebendige“ Bilder – man nennt es auch Videos – sehen möchte: Auf unseren Insta- und Facebook-Kanälen findet Ihr ein paar Reels.

Wir schwelgen in Erinnerungen und freuen uns schon jetzt auf die nächste Probe. Und Ihr? Ihr überlegt vielleicht, ob Ihr doch mitmachen möchtet. Wir freuen uns auf Euch!

Eure Stimmkraftler

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